Junge Leute, deren Eltern nicht in Deutschland geboren wurden oder hier zur Schule gingen, zu unterstützen, ihnen im Rahmen eines Mentorenprogramms fachliche Unterstützung und praktische Lebenshilfe zu gewähren sowie sie mit der deutschen Kultur bekannt zu machen, ist das Anliegen der Stiftung „Junge Weltbürger“.
Zu Beginn der Corona-Epidemie hatte Verena von Tresckow-Bronke, Geschäftsfrau im Ruhestand, die Idee, mit ihrem Mentorinnenprogramm an die Schule am Ried heranzutreten, um dort Schüler:innen der E-Phase in dieser schwierigen Zeit zu fördern. Seitdem hat sie bereits für sieben Zehnt- bzw. Elftklässer:innen Mentorinnen organisiert, die ihre Schützlinge trotz der Pandemiesituation betreuten oder sie lädt die Jugendlichen zu Frankfurter Kulturhighlights ein.
Förderung der „Jungen Weltbürger“ geht ins dritte Jahr weiterlesen
162 Fünftklässler wurden am 5. September in der Schule am Ried aufgenommen. Wie auch im vergangenen Jahr gab es nicht die eine große Aufnahmefeier, sondern mehrere kleine – jeweils nach den Ansprachen der Schulleitung und des Schulelternbeirates und einigen musikalischen Beiträgen zogen die neuen Klassen mit ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern in ihre Räume, wo sie noch einmal begrüßt wurden und eine erste Kennenlernrunde stattfand. Die erste Schulwoche war dann besonders herausfordernd, denn es galt, die neuen Lehrer kennenzulernen, sich in der Gruppe zu orientieren und in dem großen Schulgebäude zurechtzufinden. Das brauchte wie immer seine Zeit.
Im Frühjahr 2022 fand zum 15. Mal der Pangea-Wettbewerb der Mathematik statt. Beim deutschlandweiten Wettbewerb waren insgesamt etwa 100.000 Schülerinnen und Schüler dabei, die Schule am Ried war mit 92 Schülerinnen und Schülern aus 11 verschiedenen Klassen der Mittelstufe vertreten.
Beim Knobeln, Grübeln und Rechnen haben es dann 17 unserer Schülerinnen und Schüler in die zweite Runde geschafft, d.h. sie waren deutschlandweit unter den besten 500 ihres Jahrgangs! Herzlichen Glückwunsch!
Am 27. Juni 2022 fand der Wissenschaftstag nun bereits zum 6. Mal an der Schule am Ried statt. Dazu konnte die Schule am Ried erneut vier hervorragende Wissenschaftler der Goethe Universität willkommen heißen: Prof. Dr. Theo Dingermann, Prof. Dr. Bruno Deiss, Prof. Dr. Eric Helfrich und Herrn Gläsel. Sie boten uns, den Schülerinnen und Schülern der Q-Phase, mit ihren jeweils 90- bzw. 45minütigen Vorträgen und Diskussionen interessante Einblicke in aktuelle Fragestellungen ihrer Forschungsgebiete.
Prof. Dr. Theodor Dingermann (Pharmazeutische Biologie) zeigte mit seinem Vortrag „Der Covid-19-Patient, When is Davy on the road again” gleich zwei Aspekte der Corona-Pandemie auf. Zum einem erklärte er uns, wie die Konzertindustrie ein Corona-Patient geworden ist, zum anderen präsentierte er viele Informationen über das das Corona-Virus.
Nach zwei Jahren Corona-Pandemie bedingter Pause konnte dieses Jahr endlich wieder das Jahrgangturnier der achten Klassen im Basketball an der Schule am Ried stattfinden. Nach zuletzt sehr heißen Tagen fand das Turnier heute bei nahezu idealen Wetterbedingungen statt. Nachdem der rote Platz nach dem nächtlichen Regen abgetrocknet war, ließen es die Mannschaften richtig krachen und schenkten sich nichts.
In dem der Pandemie geschuldeten, veränderten Spielmodus traten die Jungs und Mädchen der Klassen gleichzeitig an, was für sehr spannende Spiele sorgte.
„Wunder gibt es immer wieder. Heute oder morgen können sie geschehn“, so beginnt ein Song von Katja Epstein.
Nachdem man sich von der ersten Überraschung erholt hatte, war klar: Das muss natürlich gebührend gefeiert werden! Am 6. Juli war es so weit: Die Neumannstiftung und die Schule luden zu einem Konzert ein, in dessen Rahmen der Flügel feierlich übergeben wurde. Herr Ulmke begrüßte die Gäste, besonders Herrn Neumann, den Stifter, und Frau Mai-Kümmel, die in den ersten 30 Jahren der Schule den Musikschwerpunkt initiiert und aufgebaut hat.