Junge Leute, deren Eltern nicht in Deutschland geboren wurden oder hier zur Schule gingen, zu unterstützen, ihnen im Rahmen eines Mentorenprogramms fachliche Unterstützung und praktische Lebenshilfe zu gewähren sowie sie mit der deutschen Kultur bekannt zu machen, ist das Anliegen der Stiftung „Junge Weltbürger“.
Zu Beginn der Corona-Epidemie hatte Verena von Tresckow-Bronke, Geschäftsfrau im Ruhestand, die Idee, mit ihrem Mentorinnenprogramm an die Schule am Ried heranzutreten, um dort Schüler:innen der E-Phase in dieser schwierigen Zeit zu fördern. Seitdem hat sie bereits für sieben Zehnt- bzw. Elftklässer:innen Mentorinnen organisiert, die ihre Schützlinge trotz der Pandemiesituation betreuten oder sie lädt die Jugendlichen zu Frankfurter Kulturhighlights ein.
Förderung der „Jungen Weltbürger“ geht ins dritte Jahr weiterlesen
162 Fünftklässler wurden am 5. September in der Schule am Ried aufgenommen. Wie auch im vergangenen Jahr gab es nicht die eine große Aufnahmefeier, sondern mehrere kleine – jeweils nach den Ansprachen der Schulleitung und des Schulelternbeirates und einigen musikalischen Beiträgen zogen die neuen Klassen mit ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern in ihre Räume, wo sie noch einmal begrüßt wurden und eine erste Kennenlernrunde stattfand. Die erste Schulwoche war dann besonders herausfordernd, denn es galt, die neuen Lehrer kennenzulernen, sich in der Gruppe zu orientieren und in dem großen Schulgebäude zurechtzufinden. Das brauchte wie immer seine Zeit.
Am 27. Juni 2022 fand der Wissenschaftstag nun bereits zum 6. Mal an der Schule am Ried statt. Dazu konnte die Schule am Ried erneut vier hervorragende Wissenschaftler der Goethe Universität willkommen heißen: Prof. Dr. Theo Dingermann, Prof. Dr. Bruno Deiss, Prof. Dr. Eric Helfrich und Herrn Gläsel. Sie boten uns, den Schülerinnen und Schülern der Q-Phase, mit ihren jeweils 90- bzw. 45minütigen Vorträgen und Diskussionen interessante Einblicke in aktuelle Fragestellungen ihrer Forschungsgebiete.
Prof. Dr. Theodor Dingermann (Pharmazeutische Biologie) zeigte mit seinem Vortrag „Der Covid-19-Patient, When is Davy on the road again” gleich zwei Aspekte der Corona-Pandemie auf. Zum einem erklärte er uns, wie die Konzertindustrie ein Corona-Patient geworden ist, zum anderen präsentierte er viele Informationen über das das Corona-Virus.
Was haben Sie letzte Woche zu Mittag gegessen? Die meisten werden darauf spontan keine Antwort geben können. Wie soll man sich da an ganz bestimmte Ereignisse vor 80 Jahren erinnern? Das ist gar nicht so einfach und doch erinnert sich Helmut “Sonny” Sonneberg noch ganz genau an seine Erlebnisse des Nationalsozialismus, die ihn nicht nur im Bereich der sozialen, sondern auch gesellschaftlichen Ausgrenzung geprägt hat.