Volle Kraft voraus: Kreative Eierdampfboote beim „Flotten Osterei 2026“

„Flottes Osterei 2026“ – so lautete der motivierende Titel einer Challenge für Schülerinnen und Schüler der MINT-EC-Schulen. Ihre Aufgabe bestand darin, eine schwimmfähige Eierdampfmaschine zu konstruieren, die schwimmen und sich möglichst schnell fortbewegen sollte. Auf jedem Boot musste ein ausgeblasenes Ei montiert werden, in das etwas Wasser gefüllt wurde. Dieses Wasser sollte mithilfe eines darunter befestigten Teelichts erhitzt werden. Der entstehende Wasserdampf sollte das Boot schließlich antreiben – zumindest laut Plan.

Leichter gesagt als getan! Doch die Schülerinnen und Schüler der NaWi-Kurse nahmen die Herausforderung begeistert an und entwickelten zahlreiche fantasievolle und kreative Lösungen.

Am 5. Mai fand schließlich der Wettbewerb statt. 35 Kinder nahmen teil, sie versammelten sich mit ihren Booten an den vorbereiteten Tischen, auf denen jeweils ein 100 Zentimeter langer, mit Wasser gefüllter Blumenkasten stand. Nachdem die letzten Vorbereitungen abgeschlossen waren, begann die mit Spannung erwartete Fahrt: Würden die Boote stabil bleiben? Wie weit würden sie kommen? Und vor allem – wie schnell würden sie sein?

Die Preisträger: Joshua, Henri, Joel, Lea, Paulina, Maja, Helin, Elif, Mathilde, Pia, Sophia, Kiera, Jessica

Die Teelichter unter den Eiern wurden angezündet, und schon bald stieg leichter Rauch aus den kleinen Öffnungen auf. Langsam setzten sich die Boote in Bewegung.

Am schnellsten war das Boot „Lightning“ von Leon: Es bewältigte die 80-Zentimeter-Strecke in nur 4 Minuten und 26 Sekunden. Den zweiten Platz belegte Sophias Boot mit einer Zeit von 5 Minuten und 17 Sekunden. Auf dem dritten Platz folgte das Team Kiera und Jessica mit 5 Minuten und 35 Sekunden.

Doch bei dem Wettbewerb ging es nicht nur um Schnelligkeit. Auch Kreativität und Gestaltung wurden gewürdigt: Insgesamt neun Kinder erhielten Preise für ihre besonders fantasievollen Boote. Über diese Platzierungen entschied eine Schülerjury.

Den 1. Preis erhielten Henry, Joel und Joshua.
Der 2. Preis ging an Helin und Zeynep.
Zwei 3. Preise erhielten die Teams Pia und Mathilda sowie Paulina und Maja.