Phänomenaler Erfolg – Schülerin der SaR ist Siegerin im Land Hessen beim Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht“! Beispiellos schneiden zwei Schülerinnen auch beim Wettbewerb in Frankfurt ab

Mit langer Tradition wird jedes Jahr der Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht der Stadt Frankfurt“ ausgerichtet. Im 17. Jahr dieser Herausforderung hatten wie üblich alle Schulen, diese die ihrer Ansicht nach drei am besten verfassten Praktikumsberichte eingereicht. Die freiwillige Arbeitsgemeinschaft von Lehrerinnen und Lehrern „SCHULEWIRTSCHFT Rhein-Main-Taunus“ selektiert hierbei in einem langem Prozess nach spezifischen Kriterien die zahlreichen Ausfertigungen der Gymnasien aller Frankfurter Schulen. Schon hier konnte die Schule am Ried einen einzigarten Erfolg erzielen und stellte mit Schülerinnen aus der 9. Jahrgansstufe gleich zwei unter dem Trio der Besten: Helen Menzel belegte den 3. Platz im Stadtwettbewerb, Elisa Boros wurde gar Siegerin in Frankfurt am Main!
Beide Schülerinnen überzeugten bereits durch ihre Ideen, die äußerst kreativ gewählt waren, und die besondere und sorgfältige Ausarbeitung ihrer Bericht. Hierbei begleitet und unterstützt wurden sie dabei von ihrem Politik und Wirtschaft-Lehrer Herr Kitzmann.
Helen absolvierte ihr Praktikum in der „architektei mey“ in Frankfurt-Fechenheim, einem Architekturbüro für den Bau von Schulen, Kitas und für barrierefreies Bauen. Sie bearbeite dort bspw. digital, in einem speziell dafür vorgesehen Programm, zwei Schulen für beeinträchtigte Menschen räumlich miteinander zu verbinden. Ihr ganz eigenes Projekt war allerdings Bau- und Gestaltungsmaßnahmen zu überlegen und mit verschiedenen Mitteln darzustellen, digital mit einem Programm und auch physischen Plänen, wie eine schülerfreundlichere und insgesamt baulich bessere Schule am Ried entstehen könnte. Die Schülerin entwarf hierzu kreative Möglichkeiten und Beispiele aus Schülerperspektive, bspw. bauliche Veränderungen um bessere Lernzonen zu schaffen oder auch die Lichthöfe der Schule am Ried anders zu nutzen. Mithilfe spezieller Software aus der Architekturarbeit stellte sie ihre Ideen auch grafisch dar und entwarf zudem eine PowerPoint-Präsentation zu ihrer Praktikumsausarbeitung.
Elisa nahm für Ihr Wunschpraktikum jeden Tag den Weg nach Wiesbaden auf sich um bei „Kolter Kopplow Päßler Rechtsanwälte“ im Rechtswesen ein Praktikum zu absolvieren. Gezielt hatte sie sich schon Monate vorher darum gekümmert und nahm an einem Vorstellungsgespräch in der Kanzlei teil, gleich in Nachbarschaft des Hessischen Landtages. Mit großer Freude und besonderer Genauigkeit verfolgte sie im Praktikum die Tätigkeiten der Anwälte als auch die Vorgänge im Justizwesen, wenn dort Termine angesetzt waren. Es standen Beobachtungen in der Gerichtsbarkeit an, Aktenpflege in der Kanzlei und die Recherche, Begleitung sowie Entwicklung eigener Vorschläge bei der Bearbeitung von Rechtsfällen. Den Schwerpunkt Ihrer Ausführungen, eigenen Analytik und Kreation legte sie auf einen Rechtsfall und dessen Bearbeitung. Es handelte sich um eine junge Frau mit Persönlichkeitsstörung, die mehrere Straftaten verübt hatte und sich vor dem Amtsgericht verantworten musste. Elisa war in die Vorbereitung mit dem Pflichtverteidiger eingebunden, analysierte zuvor das Justizsystem und die mögliche Vorgehensweise der beteiligten Personen als auch Organe, Optionen der Strafvollstreckung und zugehörigen Gesetze in den unterschiedlichen Rechtsgebieten. Schließlich erlebte Elisa die Gerichtsverhandlung und bewerte den Prozess und das Ergebnis.
Nach dem Sieg im Stadtentscheid gelang es Elisa in die Auswahl mit den Siegern der anderen Bezirke im Land Hessen zu kommen. Schließlich entschied die Jury, dass Elisa Boros den „Besten Praktikumsbericht des Landes Hessen“ angefertigt hatte! Ein phänomenaler und einzigartiger Erfolg auch für die Schule am Ried!
Insgesamt wurden die Schülerinnen mit entsprechenden Preisen prämiert. Da die Erfolge auch etwas Präzedenzloses für die Schule am Ried darstellten, sollte den Schülerinnen auch schulintern noch einmal eine Würdigung durch eine Aufmerksamkeit zukommen gelassen werden. Schulleiterin Frau Dr. Schmidt gratulierte dabei Helen Menzel und Elisa Boros, begleitet durch ihre Klassenlehrerin Frau Gebhard.