
Am 29. Mai war die Autorin Maja Nielsen zu Gast in der Schulbibliothek. Sie las aus ihrem neu erschienenen Roman Das falsche Leben für die Klassen R8C und G9A.
Wie fühlt sich es für einen 16-jährigen Jungen an, von einem Tag auf den anderen mit Familie in die DDR ziehen zu müssen? Wie kann man als Jugendlicher verstehen, dass der eigene Vater der Familie jahrelang verschwiegen hat, als Spion der DDR in Hannover gearbeitet zu haben? Von einem Überläufer enttarnt, musste wegen ihm die ganze Familie in die DDR fliehen und dort für immer bleiben!
Eine wahre Geschichte, die Maja Nielsen dem Publikum packend erzählte. Mal las sie aus dem Buch vor, mal kommentierte sie die Bilder aus dieser Zeit.
Trotz der ungewöhnlichen Unterrichtzeiten und der Hitze haben die Schülerinnen und Schüler aufmerksam zugehört, wie sich der junge Thomas in den 80er Jahren gegen ein unfreies Leben in der DDR, erstmal in der Schule, dann im Gefängnis, 4 Jahre lang auflehnte.
Da die Unterrichtszeiten verkürzt waren und die Lesung noch nicht beendet war, hat der Mathelehrer auf die R8C geduldig gewartet und ließ die Mathearbeit erst im Anschluss der Lesung beginnen (herzlichen Dank nochmal!).
Das Ende der Lesung bot Anlass auf ein kurzes Gespräch über die Bedeutung von Freiheit, Demokratie, sowie die Notwendigkeit, heutzutage wachsam zu bleiben. Ein Thema, über das man nie oft genug reden kann!
